Mieten, Mitarbeiter und Minusgeschäft

Am 1. Oktober 2011 eröffnete Holst Porzellan den ersten Porzellan-Werksverkauf in Köln. Aufgabenstellung und Ziel für die Errichtung des Porzellan-Store am Rhein war es, vornehmlich einen Raum der Kundennähe und des persönlichen Austausches - für gewerbliche wie private Kunden - zu schaffen. Hunderte von Testartikeln und Sortimentsvorstellungen haben im Kölner Store ihre Bewährungsprobe absolviert und noch mehr sind dort gescheitert. Durch unsere Kunden und den direkten Dialog haben wir viel lernen dürfen und so manche Anregung führte zu neuen Produkten.

Repräsentation kostet Geld - das war uns von Anfang an bewusst. In den rückwärtigen Büros und Besprechungsräumen durften wir so manch wichtigen Termin wahrnehmen und haben viele Kunden und Interessenten dort begrüßen und beraten dürfen.

Durch Corona, Lockdown und den daraus resultieren Einbußen stehen die Mietzinsen der Metropole Köln derzeit jedoch in keinem Verhältnis mehr zum erzielbaren Ertrag. 300 qm Ausstellung und Verkauf, plus weiteren 200 qm Lagerfläche auf einer der Hauptverkehrsstraßen in Köln wollen bezahlt werden. Mit der Ankündigung des Lockdown-Light und einer für uns absehbar anhaltenden Reduzierung an gastronomischer Nachfrage müssen wir den Standort Luxemburger Straße 329 in Köln-Klettenberg zum 31.12.2020 schließen.

Ab Montag, den 09. November beginnt der Räumungsverkauf. Porzellan bis zu 70% reduziert! Vor dem vierten Advent, am Samstag den 19.12.2020 ist dann Schluss und diese Türe schließt für immer.

Nach wie vor halten wir das Geschäftsmodell für lebensfähig. Geschirr will haptisch begriffen werden und auch in der Post-Corona-Zeit werden Shopkonzepte jenseits der uniformen Einkaufsstraßen-Einöde rentabel sein. Derzeitig allerdings leider nicht zu "Cölles Mieten" und auch nicht ohne persönliche Präsenz vor Ort.

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