Dialog & Partner

Wissensaustausch, Kooperation und Zusammenführung von Stärken 

Vorteil der Kooperation beim Vertrieb von Porzellan

Der globale Handel verändert sich schnell. Jeden Tag wird das Internet stärker und ermöglicht den Kunden ein großes, überregionales Angebot und stets den besten Preis zu filtern. Der persönliche Kontakt von Mensch zu Mensch wird immer unwichtiger, die Leistung des Handels vor Ort unterliegt dem globalen Vergleich.

Corona hat diese Entwicklung sogar noch stark beschleunigt. Deshalb braucht der Handel Partner mit Vertrauen und Verlässlichkeit. 

Und wir von Holst Porzellan als mittelständisches Unternehmen brauchen regionale Partner des Mittelstand, mit denen wir gemeinsam einen stabilen Weg gehen können.

Der Name Holst Porzellan steht seit 1928 für Porzellan & Tischkultur und heute führen wir eine umfangreiche Kollektion für alle Arten der Betriebe in der HoReCa-Branche. Mehr als 4.000 Artikel und Ideen in 4 verschiedenen Preislagen und Qualitäten. High Alumina, Alumina, Reactive Porzellan, Wood und Schiefer sind Kollektionen von hoher Alleinstellung.

Alles lieferbar sofort ab Lager in Deutschland.

Sie sind Händler für Gastronomie und arbeiten lokal? Dann lassen Sie uns gemeinsam in einer Partnerschaft arbeiten. Wir helfen Ihnen – Sie helfen uns. Der Mittelstand braucht den Mittelstand! 

Wir suchen Partner, denen wir vertrauen können und mit denen wir zusammen leben.

Sprechen Sie uns einfach an.


 

Verkauf braucht eine Story

Ein Fachhandel für Hotel- und Gastronomiebedarf ist kein Supermarkt! Sicherlich mögen Gestaltungskonzepte wie ein "Abholmarkt" oder eine "SB-Zone" geeignet sein, kommissionier intensive Produkte dem Kunden direkt anzubieten, aber damit stellt sich der Fachhändler auf die gleiche Ebene wie der C.+C.-Handel. Der kleine Unterschied: Der C.+C. kann es besser, hat mehr Produkte und vor allem eine höhere Frequenz.

Das was dem C.+C. fehlt, haben Sie! Nämlich die Beratung!

Die wenigsten mögen sich noch daran erinnern, dass das Wort Fachhandel von der Fachberatung abstammt und nicht von dem Regalfach, indem vielerorts ein mehr oder weniger ungepflegtes und unattraktives Musterangebot herumgammelt. 

Unser Endkunde ist Gastgeber und i.d.R. Profi auf diesem Gebiet. Der Fachhandel hat die Aufgabe, eine seiner Betriebsform angepasste Beratung zu leisten und ihm die Produkte nahe zu legen, die seine gastronomische Leistung und sein Ergebnis steigern. Das betrifft sowohl die Technik, als auch alle Ge- und Verbrauchsgüter. Für Porzellan bedeutet das, dass der Fachberater die handelsüblichen Gattungen der Keramik kennen muss, damit der dem Kunden zunächst das richtige Material (Porzellan) und erst danach die passende Marke erklären kann.  

Je mehr Marken ein Fachhandel innerhalb einer Warengruppe anbietet, desto geringer ist seine Beratungskompetenz und desto eher verdeutlicht er dem Kunden, dass der Preis entscheidungsrelevanter ist, als Funktion und Qualität. Somit ist der Händler selbst Auslöser für einen Preisverfall! 

Mit einer ausgeprägten Warenkenntnis ist jeder gute Verkaufsberater fast immer in der Lage, ein billigeres Produkt auszuhebeln!


 

Porzellan - ein fachliches Spezialgebiet

Schulung über die maschinelle Herstellung von Porzellan

100 Hände sind für die Herstellung von Porzellan notwendig - so hieß es noch 1980 in einem Informationsblatt des Verband der Keramischen Industrie, Autor des Fachbuches "100 Fragen und Antworten zur Porzellanherstellung". Warum hat eine Milchtasse keinen Henkel? Wie hoch ist die Porosität von Porzellan? Ist jedes Porzellan ofenfest? Was ist der Unterschied von Hartporzellan und Weichporzellan? Spült sich Hartglas wirklich schlechter als Porzellan? Gibt es einen wirklich runden Teller? Welches Porzellan kauft ein Kunde durch Impuls und welches als Bedarfskauf? Warum ist eine richtig gute Teetasse oval verformt? Woher kommen die kleinen Löcher in der Glasur? Wann fängt Porzellan an zu altern?

Wenn Sie im Verkauf tätig sind und eine dieser Fragen nicht sofort beantworten können, wäre es Zeit für ein kleines Wissensupdate! In lockerer Atmosphäre auf Basis eines Dialoges frischen wir das Fachwissen des Verkaufspersonals unserer Kunden auf. Bis zu 8 Personen pro Durchgang gehen wir auf individuelle Aufgabenstellungen und auch regionale Besonderheiten ebenso ein, wie wir auch "neutral" über Porzellanherstellung im Allgemeinen berichten, ohne dabei unser Produkt "immer" in den Vordergrund zu stellen! Seit Corona leisten wir das auch digital - online! Wir können das!


 

Was der Kunde will? 

Kundendiversifizierung beim Einkauf von Porzellan

"Den Kunden" gibt es schon lange nicht mehr. Im Mercedes S zum Drive In bei McDonalds, den Aldi PC auf einem Mahagoni Schreibtisch von Hülsta, mit einem Abendkleid von Primemark auf den Opernball - unsere Verbraucherstrukturen passen nicht mehr in einst kontrollierbare Strukturen. Paypal, Google und die Deutschlandkarte durchleuchten uns quasi vollständig und durchbrechen gern auch die guten Sitten von Diskretion und Datenschutz. Mit Roaming, Ortungsdiensten, Facebook & Twitter legen wir unsere Privatsphäre selbst auf die Schlachtbank und bleiben dennoch in Sachen Konsumforschung ein Fall für die Kristallkugel.

Karstadt, Habitat Pleite, Kaufhof steht zum Verkauf, die Metro Aktie unter Druck (Stand 11-2020), diese Schlagzeilen lassen verlautbaren, dass nicht nur die Industrie, sondern auch der Handel seine lieben Sorgen mit dem Konsum in Deutschland haben.

Während wir vielerorts noch auf dem hohen deutschen Ross sitzen, verteilen deutsche Tafeln 120.000 Weihnachtsgeschenke an Bedürftige -  jeder 4. Deutsche kann sein Auskommen nicht mehr allein durch sein Einkommen bestreiten, Kinder hungern jetzt auch in Deutschland! Die Schere der sozialen Kluft erreichte schon im Jahr 2011 Vorkriegsausmaße. Zieher, Vega, C.I.M. u.v.a. gehen den Weg nach oben, avancieren zur Marke im gelobten Land der gehobenen Preisklassen. Schönwald, einst eine low-budget Marke aus dem Hause Hutschenreuther, glänzt heute als designorientierte Premiummarke mit internationaler Akzeptanz. Haben wir denn in Deutschland noch so viel Konsum, dass die Hochpreislagen alle ihren Absatz finden? Verkauft sich ein Schnitzel auf einem Rosenthal Teller besser? Leben die Patienten länger, wenn sie von einer Abteilplatte von Bauscher essen? Vor allem Deutschland zeichnet sich seit Jahren durch eine abnehmende Kaufkraft aus!


 

Die Macht des Internet 

Google als Wettbewerber in der Handelslandschaft 

Die meist aufgerufene Seite des Internet und gleichzeitig das höchst dotierte Unternehmen der Welt - mit der wohl gigantischsten Datenbank aller Zeiten heißt Google! Synonym für unbegrenzte Information und Vergleichbarkeit. Das Internet - also die vollkommene Mobilität von Informationen - verändert unsere Gesellschaft wie einst das Auto. Dazu nur drei Erkenntnisse für den Gastronomiefachhandel: 

  • Der Handel mit bekannten Marken und damit auch der gesamte, reguläre Nachkauf unterliegt einer unendlichen Transparenz. 
  • Eigenmarken unterliegen einer hohen Kapitalbindung und Einkaufskompetenz und "vernebeln" nicht nur die Preistransparenz, sondern auch die Kundenakzeptanz. Dank Aldi, Lidl & Co. erwartet der Verbraucher einen wesentlich günstigeren Preis, als eine vergleichbare Markenware.
  • Der Handel braucht Lieferanten, die seine lokale Präsenz als stationären Partner stärkt.

 

Deshalb erachten wir es als unsere Pflicht, zusammen mit dem Handel im Dialog neue Vertriebswege zu erschließen und eine gemeinsame, digitale Produktwelt aufzubauen. Die digitale Unterstützung des stationären Handels als enge Allianz stellt nach unserer Meinung eines der wenigen, erfolgsversprechenden Konzepte der Zukunft dar. Wir nennen das, Porzellanvertrieb 4.0!


 

 

Wo der Weg hingeht

Schulung bei Holst Porzellan

Ein Wissensaustausch ist nicht nur für die Warenkunde hilfreich. Vor allem als Führungskraft, Geschäftsführer und Inhaber ist ein Gedankenaustausch wichtig, um Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Vergleicht man das Weinbaugebiet Amselfeld mit der jährlichen Verkaufsmenge des Amselfelder Rotweins, müsste es etwa die hundertfache Größe der Realfläche einnehmen. So ungefähr verhält es sich mit dem Porzellan "Made in Germany" - einer Branche die mit weniger als 5.000 Arbeitern ihren Anspruch auf die Bezeichnung als "wichtiger Industriezweig" wohl verloren hat.

Es stimmt, dass Porzellan "Made in Germany" qualitativ weltspitze ist, wie übrigens auch das Porzellan aus der Türkei, das von der gleichen, nein, derselben Maschinentechnik stammt: Deutsches Mitterteich Porzellan by Mitterteich Maschinen, bloß stehen diese bei Güral Porselen in Kütahya.

Fathy Mahmoud fertigt seit 1942 German Porcelain in Alexandria - auf deutschen Maschinen, in deutschen Öfen. Mitte der 80er lieferte Schönwald Porzellan nicht nur einen millionenschweren Maschinenpark, sondern gleich noch reichlich Formen deutscher Erfolgsserien in den Kangkoi Distrikt der Saraburi Province nach Thailand. Mit diesem Grundstein fertigt heute Royal Porcelain mehr als 20.000 Tonnen Geschirr und zählt weltweit zu den führenden Porzellanfabriken. Wir werden sehen, wie sich der Kapital- und Energiebedarf einer hoch technisierten Fertigung mit einer diversifizierten Nachfrage der Verbraucher verträgt.

Konzerne orientieren sich an der Legislatur ihrer Vorstände und handeln nicht durch Visionen. Deshalb braucht der Mittelstand den Mittelstand! Haben wir alle unsere Weichen richtig gestellt?

 

Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!

Ihr

Knud Holst & Team von Holst Porzellan 

 

Zuletzt angesehen